Last Songs

entertainment for the braindead- hydrophobia

Veröffentlicht in Rezensionen von endgegner am September 25, 2008

als ersten netlabel-release beschreibe ich hier den vierzehnten aus dem hause aerotone. denn dieser hat es wirklich in sich: was die 21jährige kunsstudentin julkia kotowski hier in gerade 3 monaten aus dem ärmel geschüttelt hat ist wirklich atemberaubend. kategorisieren lassen sich die klänge unter dem label „folk“, wer jetzt hier etwas altbackenes oder aber singer- songwritereinerlei vermutet der ist auf dem holzweg.

vom ersten moment an, einer leicht zerpflückten soundcollage bis zur letzten minute ergibt sich ein stimmiges, leicht entrücktes gesamtkunstwerk, das seinesgleichen sucht. geradezuspielerisch werden spuren übereinandergeschichtet, werden melodien auf die hörerin losgelassen, die – so beschrieben in einem anderen musikblog – ob ihrer dahingeflüsterten leichtigkeit beinahe elfenhaft daherkommen. als instrumentarium dienen meist gitarre und querflöte aber und vor allem: die stimme.

wer juana molina kennt wird schnell bezüge herstellen kommen, dies nimmt dem zweiten album der kölnerin aber in keiner weise die eigenständigkeit, die ein großes album ausmacht.

8/10

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